Bei der Montage von Brandschutzelementen gibt es keinen Spielraum.

Brandschutzelemente sind heute das Salz in der Suppe eines jeden Brandschutzkonzeptes.
Oft nimmt man sie gar nicht wahr, weil man ihnen die Schutzfunktion nicht ansieht.
Waren Brandschutztüren in der Vergangenheit üblicherweise aus Metall/Blech,
so ist es heute möglich, auch schöne Elemente aus Holz und Holzwerkstoffen zu fertigen,
die sich perfekt in das Design-Konzept einfügen lassen.

Das Thema Brandschutz wird oft kontrovers diskutiert.
Den Einen geht der praktizierte Brandschutz nicht weit genug –
sie würden gerne noch mehr Schutzeinrichtungen installieren.
Andere nehmen das Thema eher »auf die leichte Schulter«!
Es ist zu beobachten, dass die Herstellerangaben zur Montage von Brandschutzelementen
(Montageanleitung) nicht immer die Beachtung finden,
die sie fachlich, sowie auch unter Aspekten der Gewährleistung, verlangt.
Brandschutzelemente verhindern zwar kein Feuer, minimieren im Brandfall aber das Ausmaß des Schadens. Darüber hinaus sollen sie ggf.
Personen die notwendige Zeit zur Flucht verschaffen

Um den notwendigen Schutz zu erreichen, haben Experten im Laufe der letzten Jahrzehnte Elemente entwickelt,
die dreißig oder sogar neunzig Minuten einem Brand mit einer Temperatur von 850°C (!) widerstehen können. Darüber hinaus haben sich die Ingenieure auch dahin gehend den Kopf zerbrochen,
wie man diese Schutzelemente in unterschiedlichsten Wandkonstruktionen befestigen kann,
damit sie ihren Dienst ordnungsgemäß verrichten können.
Da hat es schon ein gewisses »Gschmäckle«, wie der Schwabe sagen würde,
wenn vor diesem Hintergrund der Handwerker vor Ort seine eigene Methode
zur Montage von Brandschutzelementen praktiziert!

Grundsätzlich ist deshalb für den ausführenden Montagebetrieb zu beachten:

  • Einbau der Elemente immer exakt nach den Angaben des Herstellers (Montageanleitung)
  • Ohne diese Berücksichtigung erhält das Element von baubehördlicher Seite aus keine Zulassung als Brandschutzelement
  • Im Brandfall zieht dies extrem schmerzliche versicherungsrechtliche Folgen nach sich